10 Tipps für bessere Fotos

Wenn das Wetter wieder schöner wird und die Sonne sich immer öfter blicken lässt, werden wir wieder munter und möchten mehr Zeit im Freien verbringen. Dies ist eine gute Gelegenheit frische Luft zu schnappen und uns zu bewegen. Egal ob am Strand oder im Wald – Spaziergänge sind immer eine gute Idee. Das muss auch gar nicht langweilig sein. Im Gegenteil: Mit einer guten Kamera kann so ein Spaziergang zu einer kleinen Mission werden. Da man nicht immer die neueste Technik besitzt, lohnt es sich auch mal eine digitale Spiegelreflexkamera für ein paar Tage zu mieten und zu testen. Damit die Fotos auch gelingen, haben wir hier für dich die 10 einfachsten Tricks für traumhafte Fotos zusammengestellt.

 

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Photo credit: Allie_Caulfield / flickr / CC BY 2.0

 

Digitale Spiegelreflexkameras sind teuer. Zum Glück kann man diese für wenig Geld ganz einfach mieten. Und mit einer guten Kamera kann man auch schon mit wenig Aufwand schöne Fotos schießen. Dabei sollte man einfach folgende Regeln beachten:

 

1. Nah ans Motiv heran gehen

Eine Grundregel der Fotografie ist, dass das Hauptmotiv das Foto dominieren sollte und nur wenig störender Hintergrund zu sehen ist. Dies erreicht man, in dem man nah an das Motiv heran tritt, oder mit einem Teleobjektiv zoomt. Ein Teleobjektiv hat eine längere Brennweite und kann damit weiter entfernte Gegenstände heranholen. Vor allem bei Portrait-Aufnahmen ist dies wichtig.

 

2. Sightseeing Aufnahmen aus Distanz fotografieren

Die erste Regel tritt bei Aufnahmen von größeren Gebäuden, wie Schlösser oder beeindruckende Bauten, außer Kraft, wenn gleichzeitig auch Personen mit auf dem Foto abgelichtet werden sollen. In solchen Fällen ist es ratsam, dass sich die Person in einer gewissen Distanz zum Objekt aufstellt, sodass sie und das Gebäude gut zu sehen ist.

 

3. Das Motiv außerhalb der Bildmitte platzieren

In der Fotografie gibt es die sogenannte Drittel-Regel. Sie besagt, dass das Foto horizontal und vertikal in drei gleich große Bereiche geteilt wird. Eine schöne Wirkung wird erzielt, wenn das Hauptmotiv nicht genau in der Bildmitte platziert ist, sondern im rechten oder linken Bereich des Bildes.

 

4. Keinen mittigen Horizont fotografieren

Viele Hobby-Fotografen machen den Fehler, dass sie bei Landschaftsaufnahmen die Horizontlinie waagerecht mittig in das Foto platzieren. Dabei sollte ebenfalls die Drittel-Regel beachtet werden und der Horizont entweder im oberen oder unteren Drittel des Bildes liegen.

 

5. Der Hintergrund sollte nicht ablenken

Wenn der Hintergrund des Hauptmotives zu bunt oder unruhig ist, dann lenkt er oft vom abgelichteten Objekt ab. Um dies zu verhindern und das Foto aufzuwerten kann eine Veränderung des Blickwinkels häufig helfen. Wer sich das Objekt von allen Seiten anschaut, der findet bestimmt die beste Position zum Fotografieren.

 

6. Mit der Tiefenschärfe spielen

Mit einer digitalen Spiegelreflexkamera kann die Tiefenschärfe eines Bildes verändert werden. So werden Objekte scharf fotografiert, während der Hintergrund unscharf ist. Dies wird erreicht, wenn mit einer kleinen Blende oder einem Teleobjektiv fotografiert wird. Unter der Blende versteht man die Vorrichtung, die die Lichtdurchlässigkeit am Objektiv bestimmt. Je größer der Blendenwert, desto kleiner ist die Öffnung und je weniger Licht kann auf den Bildsensor treffen.

Besonders bei Makro- und Porträtaufnahmen sollte darauf geachtet werden, denn dadurch werden die Fotos zu etwas Besonderem. Makrofotos, also Bilder bei dem der Abbildungsmaßstab größer ist eignen sich hervorragend für die Aufnahmen von Insekten oder Blumen.

 

7. Licht und Schatten in Geltung setzen

Sonnenstrahlung sollte von Fotografen immer vor der Aufnahme geprüft werden. Kommt das Licht von hinten kann Schatten auf wichtige Motive fallen und sie so verdunkeln. Wenn Personen bei einem Foto aber direkt in die Sonne schauen ist dies nicht angenehm, führt zu blinzeln und damit zu weniger freundlichen Fotos. Daher sollte bei solchen Aufnahmen das Licht möglichst von der Seite kommen. Bei natürlichem Licht, ist dies meistens zum Sonnenauf- oder Untergang der Fall.

 

8. Das richtige Format wählen

Ob im Hoch- oder Querformat fotografiert werden sollte, richtet sich immer nach der Form des Motivs. So muss entschieden werden, was alles auf dem Foto zu sehen sein soll und welche Wirkung gewünscht ist. Soll zum Beispiel ein Turm als besonders hoch dargestellt werden, bietet sich natürlich das Hochformat an, während ein Schloss eher breit und damit quer fotografiert werden sollte.

 

9. Keine schwarz-weiß Bilder fotografieren

Keine Frage, schwarz-weiß oder sepia Fotos sehen häufig sehr schön aus. Es ist jedoch sinnvoller mit einem einfachen Bildbearbeitungsprogramm die Bilder nach der Aufnahme zu bearbeiten. Dazu nimmt man das Foto am Besten im RAW-Format (Rohdatenformat) auf. Die Spiegelreflexkamera speichert dabei die Fotodaten fast ohne Bearbeitung, sodass diese hinterher am Computer ausgewählt werden können. So kann hinterher das Bild sowohl in schwarz-weiß also auch in Farbe gespeichert werden.

 

10. Die richtige Verkleinerung einstellen

Wer Fotos versenden oder hochladen möchte, der sollte die Bilder verkleinern, damit das Laden nicht zu lange dauert. Wichtig dabei ist, dass die Auflösung nicht verändert wird, da dadurch Fotos leicht verpixeln können. Um dies zu verhindern sollte die lediglich die JPG-Komprimierung erhöht werden. Diese kann bei der Einstellung Qualität (hoch, mittel, niedrig) im Menü der Kamera angepasst werden.

 

Wenn du diese einfachen Regeln beim Fotografieren berücksichtigt, wird jeder Schnappschuss schnell ein tolles Foto, das schöne Erinnerungen weckt. Aber bedenke: Es gibt keine Regel ohne Ausnahmen – als Fotograf bestimmst du die kreative Umsetzung der Fotos!

 

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