Mehr Platz für deine Sachen – Selfstorage macht’s möglich

  • Von Thomas
  • 19. April 2013
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Das „Selfstorage“-Konzept, deutsch „Selbsteinlagerung“, bietet sowohl für private als auch für gewerbliche Kunden eine kurzfristige und flexible Lagerlösung. Es ist ein Trend aus den USA, der sich nun auch in Deutschland und Europa breit macht. Vor allem in den deutschen Großstädten hat sich das Modell bereits etabliert. Zwar ist der Markt mit etwa 1600 Lagerräumen in Deutschland noch relativ klein, bietet jedoch viel  Wachstumspotenzial.

Flexible Einsatzmöglichkeiten von Lagerräumen

Ein Lagerraum kann für die kurzfristige Lagerung von Fahrzeugen, Sachen oder Möbeln genutzt werden. Wenn die eigene Wohnung zu klein ist und man keinen Keller, Dachboden oder eine Garage besitzt, lohnt es sich auf einen Lagerraum zurückzugreifen. Lagerräume bieten zusätzlich einen günstigen Stauraum, um dein Hab und Gut für eine bestimmte Zeit unterzubringen. Auch für die Zeit in der man sich z.B. auf längeren Reisen oder in einem Auslandslandsaufenthalt befindet, kann man sich einen Lagerraum mieten und so seine Sachen sicher unterbringen. Gewerbliche Kunden wie Firmen oder Unternehmen nutzen die Selbsteinlagerungssysteme u.a. für die externe Archivierung von Ordnern, Außendienste oder für eine Büroerweiterung. Alternativ lassen sich  auch manche Lagerräume sogar als Proberaum nutzen.

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Bildquelle: Scott Meyers / flickr.com

Arten von Lagerräumen

Es gibt verschiedene Arten von Lagerräumen von denen wir Euch die drei Gängigsten vorstellen möchten. Das Outdoor-Lager ähnelt einer Garage und ist eine günstige Alternative zur Lagerung von Fahrzeugen und Fahrrädern. Die Outdoor-Lager sind nicht beheizt und eignen sich so nur für Sachen, die nicht temperaturempfindlich sind. Im Gegensatz zum Outdoor-Lager befindet sich das sogenannte Indoor-Lager innerhalb eines Gebäudes und ist mit einer Klimatisierung versehen, was die Lagerung von so gut wie jedem Gegenstand ermöglicht. Ein weiteres Modell ist das Drive-Up-Lager, das über eine Laderampe für LKW ausgestattet ist. Es hat auch den Vorteil mit einem Rolltor ausgestattet zu sein. Dadurch wird die Beladung des Lagerraums einfach und bequem. Zudem ist eine Klimatisierung vorhanden, was den Schutz vor Frost und Feuchtigkeit garantiert. Sowohl Fahrzeuge als auch Möbel finden darin genügend Platz. Viele Lagerräume sind zudem durch eine Videoüberwachung abgesichert.

Wie funktioniert es und was bietet es für Vorteile?

Kunden lagern ihre Sachen selbständig ein und haben dabei individuellen Zugriff auf ihren gemieteten Lagerraum. Die Mietpreise für einen Lagerraum richten sich nach der Größe und der Mietdauer. Lagerräume gibt es schon ab einer Fläche von einem Quadratmeter und sie sind meist  mit einer Höhe von bis zu  drei Metern ausgestattet. Oftmals sind Rabatte bei einer längeren Laufzeit sowie einer größeren Fläche möglich. Bei einigen Unternehmen kann man einen Lagerraum auch online reservieren. Wichtig bei der Lagerung ist, dass alle Gegenstände, Möbel oder Fahrzeuge über eine zusätzliche Hausratsversicherung abgesichert sind. Viele Anbieter fordern dabei einen Nachweis über den Versicherungsschutz oder bieten selber ein günstiges Versicherungspaket zur Absicherung der eingelagerten Gegenstände an.

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